30 Jahre EPL: Meilensteine veröffentlicht
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Photovoltaik - Strom aus Sonnenlicht

Zur regenerativen und nachhaltigen Energieversorgung gehört auch die Nutzung von Solarenergie. Besonders Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf bestehenden Dachflächen sowie die konsequente Planung von Solarstromanlagen bei Neubauten stehen dabei im Fokus. Um die klimaschonende Stromerzeugung mit Sonnenenergie in Langenhagen deutlich auszubauen, sucht EPL aktiv nach geeigneten Dachflächen und realisiert in Absprache mit den Eigentümern der Gebäude die PV-Anlagen. Hierbei greift EPL auf Erfahrungen mit dem Betrieb von eigenen Anlagen zurück.

 

 

PV-Anlage BiKa

57 Fotovoltaik-Module liefern seit 2013 Strom für den Betrieb der Biogasanlage Kaltenweide. Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Gelände der Biogasanlage dient dazu, das Gesamtsystem optimal und möglichst klimaschonend zu betreiben. Der erzeugte Sonnenstrom wird direkt für den Betrieb der Biogasanlage genutzt: Pumpen und Rührwerke verbrauchen eine Menge Energie – die kann die BiKa nun zu einem großen Teil durch den erzeugten Solarstrom decken.

Betreiberin der Anlage ist die Biogasanlage Kaltenweide - BiKa GmbH & Co. KG (BiKa), deren Mehrheitsgesellschafterin die EPL ist.

 

Kennzahlen Photovoltaik-Anlage BiKa (Stand: 06/2024)
Inbetriebnahme2013
PV-Anlagenfläche85m²
installierte Leistung15 Kilowatt
jährliche Produktion13.000 kWh Strom

PV-Anlage Feuerwehr Engelbostel-Schulenburg

Kennzahlen Photovoltaik-Anlage Feuerwehr Engelbostel-Schulenburg (Stand: 06/2024)
Inbetriebnahme2021
PV-Anlagenfläche480 m²
installierte Leistung94 Kilowatt
jährliche Stromproduktion80.000 kWh Strom
eigengenutzter Strom20.000 kWh Strom
solare Deckungsrate des Objekts50%

PV-Anlagen Schulzentrum Langenhagen

Seit Juni 2013 speist die erste Photovoltaik-Anlage von EPL auf dem Schulzentrum in Langenhagen Strom ins Netz ein. Die Module erzeugen jährlich rund 18.000 Kilowattstunden Strom regenerativ. Die Anlage befindet sich auf einem 2013 eröffneten Anbau des Schulzentrums mit Mensa und Klassenräumen. Die EPL hat einen Nutzungsvertrag mit der Stadt Langenhagen geschlossen und speist den erzeugten Strom direkt ins öffentliche Stromnetz ein.

Kennzahlen Photovoltaik-Anlage Schulzentrum Mensa (Stand: 06/2024)
Inbetriebnahme2013
PV-Anlagenfläche130 m²
installierte Leistung22 Kilowatt
jährliche Stromproduktion17.500 kWh Strom

 

Kennzahlen Photovoltaik-Anlage Schulzentrum Neue Sporthalle (Stand: 06/2024)
Inbetriebnahme2021
PV-Anlagenfläche510 m²
installierte Leistung99  kWh Strom
jährliche Stromproduktion95.000 kWh Strom
eigengenutzter Strom42.000 kWh Strom
solare Deckungsrate des Objekts50%

PV-Anlage Hermann-Löns-Schule

Die Stadt Langenhagen und die EPL wollen die Erzeugung und die Nutzung von erneuerbarem Strom aus Photovoltaik-Anlagen (PV) in Langenhagen ausbauen. Dazu achtet die Stadt Langenhagen bei ihren Neubauten darauf, ob die Dachflächen der städtischen Liegenschaften geeignet sind, darauf eine PV-Anlage zu installieren und dass diese Anlage bei der Ausführung der elektrischen Gebäudetechnik berücksichtigt wird. So wurde auch beim Neubau der Hermann-Löns Grundschule in der Niedersachsenstraße 3 eine PV-Anlage errichtet. Die Stadt baut und betreibt sie aber nicht selbst, sondern stellt der EPL, als Tochtergesellschaft der Stadt, die Dachflächen des Gebäudes dafür zur Verfügung. Eine Besonderheit bei diesem Projekt ist, dass es sich um eine Grünbedachung handelt. Die Unterkonstruktion der PV-Anlage wurde bereits mit in die Grünbedachung installiert und so quasi Bestandteil der Gebäudehülle. In diesem Sonderfall wird die Unterkonstruktion vom Gebäudeeigentümer (Stadt Langenhagen) in Abstimmung mit der EPL errichtet und gehört damit nicht zur PV-Anlage der EPL. Die so entstehenden Montageplätze für PV-Module werden im Anschluss zusammen mit der umliegenden Dachfläche von der Stadt Langenhagen an die EPL vermietet. Hinsichtlich der Lebensdauer der PV-Anlagen gehen Stadt und EPL von mindestens 30 Jahren aus. Die EPL pachtet die Dach- bzw. Montageflächen für die Errichtung und den Betrieb der PV-Anlage und verkauft der Stadt Langenhagen einen Teil des vor Ort erzeugten PV-Stroms für die Deckung des Strombedarfs der Grundschule. Der überschüssige Anteil des erzeugten PV-Stroms wird in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist. Die Anlage liefert seit dem Frühjahr 2024 Strom.

 

Kennzahlen PV-Anlage auf dem Neubau der Hermann-Löns-Schule, Niedersachsenstrasse 3 (Stand: 06.2024)

Leistungrd. 99 kWp
Inbetriebnahme2024
Jährliche Stromproduktion (Prognose)78.000 kWh

 

PV-Anlage Wasserwelt Langenhagen

Pünktlich zum Sommer 2024 stellte EPL eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Wasserwelt Langenhagen fertig. Sie wird voraussichtlich 89.000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen, wovon die Wasserwelt selber etwa 80.000 Kilowattstunden verbrauchen wird. Die PV-Anlage hat insgesamt 240 Solarmodule in einer Ost/West-Ausrichtung mit einer Gesamtfläche von 2.050 Quadratmetern. Sie ist die sechste PV-Anlage, die EPL in Langenhagen errichtet und betreibt. Die Stadt Langenhagen verpachtet der EPL die entsprechenden Dachflächen der Wasserwelt an der Theodor-Heuss-Straße 60 für 20 Jahre. Im Gegenzug bietet EPL der Stadt Langenhagen den vor Ort erzeugten PV-Strom für die Deckung des Strombedarfs der Wasserwelt an. Soweit der erzeugte PV-Strom nicht in der Liegenschaft selbst genutzt werden kann, soll er in das allgemeine Versorgungsnetz eingespeist werden.

Kennzahlen PV-Anlage Wasserwelt Langenhagen, Theodor-Heuss-Strasse 60 (Stand: 06. 2024)
Leistungrd. 99,75 kWp
Anlagenfläche2.050 Quadratmeter
Jährliche Stromproduktion (Prognose)

ca. 89.000 kWh Strom

davon 80.000 kWh Eigenbedarf

 

Für 2024/2025 geplante PV-Anlagen

Wärmeversorgung mit PV-Anlage für die Erweiterung Grundschule Engelbostel

Die Stadt Langenhagen plant, die Grundschule Engelbostel mit einem neuen Gebäudetrakt zu erweitern. Er wird in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulgelände entstehen. Besonderheit bei diesem Projekt ist, dass die PV-Anlage als Indachmontage oder auch gebäudeintegrierte Photovoltaik geplant ist. Das bedeutet, dass die Photovoltaikmodule selbst das Dach sind und nicht auf dem Dach stehen. Dieses Prinzip ist zwar teurer als eine auf-Dach-Lösung, aber vor allem ästhetisch ansprechender und bietet keine Angriffsfläche für Wind und Nagetiere. Ziel ist es, ein möglichst homogenes Gesamtbild mit dem Hauptgebäude der Schule zu erhalten. Beim Erweiterungsbau handelt es sich um eine Komplettlösung bestehend aus aktiven Modulen und passiven Blendelementen; Dachziegel sind also nicht notwendig. Die Realisierung des Projektes ist für 2024 geplant.

Kennzahlen PV-Anlage Erweiterung Grundschule Engelbostel, Klusmoor 6
Leistungrd. 55 kWp
Investitionsvolumen mit Wärmeversorgungsanlagerd. 150.000 Euro netto
Jährliche Stromproduktion (Prognose)42.000 KWh Strom