Preisliste für die Nahwärmeversorgung im Weiherfeld
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Energiespartipps Wärme

Aktuelle Informationen zum Energiemarkt und zu Energiepreisen

In den letzten Monaten erleben wir sehr starke Turbulenzen auf den Energiemärkten. Vor allem die ausbleibenden Erdgaslieferungen aus Russland treiben die Preise auf den Energiemärkten in bisher ungeahnte Höhen. Dies beeinflusst auch die Wärmepreise von EPL. Denn Ihr Wärmepreis hängt auch vom Erdgaspreis ab, der sich innerhalb der letzten Monate um ein Vielfaches erhöht hat. (Stand: August 2022 kostet eine Megawattstunde Gas im Großhandel fast 150 Euro − vor etwa einem Jahr lag der Preis noch bei 20 Euro). Wie diese Preisentwicklung weitergehen wird, ist derzeit nicht abzusehen.

Uns ist klar, dass Sie als Kundin und Kunde von solchen Meldungen wenig begeistert sind und dies Ängste und Sorgen auslösen kann. Gerade deswegen möchten wir von EPL gerne transparent bleiben und streben eine offene, ehrliche Kommunikation an.

Die Bundesregierung hat Industrie, Unternehmen, öffentliche Institutionen und alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, Energie zu sparen. Wir zeigen, welche Energiesparmaßnahmen es besonders im Wärmebereich gibt und geben Tipps, die sich schnell umsetzen lassen.

Energiespartipps Wärme

Energiesparen ist das Gebot der Stunde. Wer weniger Energie verbraucht, spart nicht nur Geld und schont die Umwelt, sondern trägt auch zur Versorgungssicherheit bei. Jede Kilowattstunde, die eingespart wird, reduziert den Erdgaseinsatz für die Strom- und Wärmeerzeugung. Und jeder Kubikmeter Erdgas, der jetzt nicht verbrannt wird, kann für den Winter gespeichert werden. Das schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern ganz nebenbei auch die Natur.

Schon mit kleinen Tipps und Tricks können wir zusammen einen Beitrag für die Umwelt leisten.

Effizient heizen!

Heizkörper brauchen Luft um sich, damit sie den Raum effizient aufwärmen können. Deshalb sollten sie nie durch Möbel oder Gardinen verdeckt werden. Wer diesen Hinweis beachtet, kann bis zu 12 % Energie sparen!

Übrigens: Wer die Innentemperatur nur um 1°C herunterstellt, spart allein dadurch bis zu 6 % Energie ein!
Unser Empfehlung für die richtige Heiztemperatur – jedes Grad zu viel belastet den Geldbeutel unnötig: 19 bis 21 Grad im Wohnzimmer, 16 bis 19 Grad in Küche, Flur und Diele, 20 bis 23 Grad im Badezimmer und 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer. Ebenfalls ganz wichtig: Die Heizkörper regelmäßig entlüften!

Viele Mieter und Hausbewohner glauben immer noch, durch das komplette Ausschalten der Heizung am Morgen vor der Arbeit einen großen Anteil an Heizkosten zu sparen. Wird die Raumtemperatur jedoch zu stark gesenkt, braucht die Heizung am Abend mehr Energie, um die gewünschte Temperatur wiederherzustellen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich an den kalten Wänden schnell Kondenswasser bildet, das schlimmstenfalls zur Schimmelbildung führt.

Optimieren Sie Ihre Heizung durch einen hydraulischen Abgleich

Mit der Durchführung eines hydraulischen Abgleichs können Hauseigentümer Ihre Heizungsanlage optimal einstellen und so zehn bis 15 Prozent Heizkosten sparen. Das Beste: Die Kosten für den hydraulischen Abgleich werden mit bis zu 20 % vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert! Hier erfahren Sie, wie genau der hydraulische Abgleich funktioniert, wie er vorgenommen wird und wo Sie die Förderung beantragen können.

Mit hydraulischem Abgleich die eigene Energieeffizienz verbessern (enercity.de)

Bedeutung Thermostat

Die Bedienung wird durch die Skala auf den Gehäusen vereinfacht. Von 1 (Raumtemperatur entspricht 12 Grad Celsius) bis 5 (Raumtemperatur entspricht 28 Grad) erhöht sich je Zahl die Raumtemperatur um 4 Grad. Für ein gesundes Raumklima reicht also die Stellung auf 3 (20 Grad).

Übrigens: Der Raum heizt sich nicht schneller auf, wenn Sie den Thermostat auf 5 stellen!

Lieber Duschen statt Baden!

Beim Baden wird mehr als zweimal so viel Warmwasser verbraucht, wie beim Duschen. Ein Vollbad braucht 120 Liter Wasser, beim Duschen sind es 70 Liter. Zusätzlich zum Wasserverbrauch steigt aber auch der Stromverbrauch.
Wer dann noch auf ein paar Grad bei der Wassertemperatur verzichten kann, der spart nochmal! Rund 15 Euro lassen sich im Jahr sparen, wenn anstatt bei 40 Grad bei 36 Grad warmem Wasser geduscht wird.
Mit Sparduschköpfen und Durchlaufbegrenzern lässt sich zusätzlich der Wasserverbrauch reduzieren und ebenfalls ordentlich sparen – bis zu 250 Euro jährlich in einem Zweipersonenhaushalt. Das rentiert sich gleich dreifach: Sowohl Wasser-, Abwasser- als auch Energiekosten sinken.

Badezimmer: Handtücher gehören nicht auf die Heizung

Moderne Badheizkörper sind flach und eigentlich ideal, um Handtücher daran aufzuhängen. Allerdings schlucken die Handtücher fast die komplette Wärme. Es wird also nicht der Raum, sondern der dicke Baumwollstoff beheizt. Das erhöht den Energieverbrauch, aber auch das Raumklima. Die Luftfeuchtigkeit steigt an, und es kann sich leichter Schimmel bilden. Daher Handtücher nicht auf der Heizung trocknen, sondern nur auf entsprechenden Handtuchhaltern.

Fenster und Türen: Richtig Lüften!

So lüften wir effizient: Heizung kurz ausschalten, Fenster weit öffnen, Innentüren ebenfalls aufmachen – und so einmal ordentlich für fünf bis zehn Minuten durch- und im Idealfall mit geöffneten Türen querlüften.
Ineffizient lüften wir hingegen, wenn wir Fenster den ganzen Tag gekippt lassen. Dann kühlen auch die Möbel aus, entsprechend braucht unsere Heizung abends mehr Energie.
Bis zu fünf Prozent an Heizkosten im Haus oder in der Wohnung können wir vermeiden, indem wir die Türen zwischen unseren Räumen schließen. Das gilt besonders für die Tür zum Schlafzimmer, das viele von uns nachts eher kühler mögen. Auch Türen zum Flur oder zum Keller und Dachboden sollten immer geschlossen bleiben, damit Wärme nicht unnötig entweicht.

Wenn wir unsere Fenster und Türen abdichten, sparen wir Energie und schonen unseren Geldbeutel. Elastische Dichtungsbänder für Türunterkanten sowie bewegliche Dichtprofile und Bürstendichtungen kosten wenig – und bringen viel! Besonders lohnen sich solche Abdichtungen bei Türen zu unbeheizten Räumen des Hauses, wie zum Beispiel zum Keller oder zum Dachboden. Aber auch an der Wohnungstür zum kalten Treppenhaus.
Übrigens: Rollos, Vorhänge und Jalousien halten nicht nur im Sommer die Hitze draußen – im Herbst und Winter können sie die Kälte aussperren.

Weitere Energiespartipps

Sie wollen noch mehr Tipps wissen? Wir haben noch drei für Sie:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat eine große Energiespar-Kampagne gestartet.

Hier finden Sie weitere Tipps zum Energiesparen

Weitere Energiespartipps des Umweltbundesamtes:

Hier geht es zu den Energiespartipps
Das Umweltbundesamt ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.

Spartipps der Gesellschaft für Energiedienstleistung
Ganz einfach Energiesparen

Förderung durch proKlima

Vor Ort im Raum Hannover setzt sich der proKlima Fond mit Förderprogrammen besonders für die CO2-Reduktion im Bereich energieefizientes Bauen & Modernisieren ein. Damit sparen Sie und nachfolgende Generationen in Ihrem Zuhause Jahrzehntelang Heizenergie und Strom.

ProKlima