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EPL mit Photovoltaik weiter auf Erfolgsspur für den Klimaschutz

Drei neue Projekte für 2022/2023

Die Energie-Projektgesellschaft Langenhagen (EPL) ist nicht nur Wärmedienstleisterin für Langenhagen - sie kann beim Thema Klimaschutz auch deutlich mehr. Zum Beispiel bei der Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) hat EPL im vergangenen Jahr investiert. Und für 2022/23 sind bereits drei neue Projekte geplant.

2021 sind zu den bestehenden PV-Anlagen auf dem Gelände der Biogasanlage Kaltenweide sowie auf dem Schulzentrum Langenhagen zwei neue Anlagen hinzugekommen: EPL installierte eine Photovoltaikanlage bei der Feuerwehr Engelbostel-Schulenburg und eine bei der neuen Sporthalle am Schulzentrum Langenhagen. Zusammen leisten die beiden neuen Solaranlagen rund 200 Kilowatt (kW) und erzeugen somit jährlich 180.000 Kilowattstunden (kWh) regenerativen Solarstrom.
Die Projektgesellschaft trägt damit auch zum Ziel der Stadt Langenhagen bei, die Erzeugungsleistung der PV-Anlagen im Rahmen des „Wattbewerbs“ zu verdoppeln. Alleine durch die Inbetriebnahme der neuen Anlagen lieferte EPL drei Prozent des Zielwerts.

Der „Wattbewerb“

Den Wettbewerb um den beschleunigten Ausbau von Photovoltaik zwischen Städten und Gemeinden gibt es seit Februar 2021. Gemessen wird der Erfolg an dem Zubau pro Kopf innerhalb der Städte. Momentan liegt Langenhagen mit einer Leistung von 185 Watt pro Einwohner und einem Zuwachs von fast 30 Watt seit Einstieg in den „Wattbewerb“ auf Platz 94 von 129 teilnehmenden Städten. Die Stadt befindet sich aber auf einem guten Weg: Die Anzahl der PV-Anlagen steigt stetig.

EPL spielt dabei eine wichtige Rolle, denn es werden immer neue Flächen für PV-Anlagen gesucht – bei Gewerbebetrieben oder Industrie- und Verwaltungsgebäuden. Über 20 Prozent des Zielwerts konnte die Stadt Langenhagen somit bereits erreichen.

Mehr zum Wattbewerb finden Sie hier
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Klimaschutz wird großgeschrieben

Aktuell kann EPL mit ihren vier großen PV-Anlagen insgesamt rund 214.000 kWh regenerativen Solarstrom produzieren. Davon werden etwa 47.000 kWh selbst genutzt, der Großteil wird in das Stromnetz eingespeist. Die Energie-Projektgesellschaft trägt so bedeutend mit CO2-Einsparungen zum Umweltschutz in der Stadt bei.
Aber darauf wird sich EPL nicht ausruhen: Neue Anlagen sind für dieses Jahr bereits in Planung.
Insgesamt kann EPL durch die regenerativen Energien pro Jahr rund 4.106 Tonnen CO2 einsparen, bezogen auf den Strom in Deutschland sind dies 42 Prozent – Tendenz steigend.

Mehr zur PV-Kampagne von EPL finden Sie hier

Drei neue Projekte

Durch die Nähe zum Flughafen ist Windstrom in Langenhagen keine Option. Daher bieten Photovoltaikanlagen das größte Potential zur regenerativen Stromerzeugung vor Ort.

Die Solarnutzung wird dabei bereits in der Bauleitplanung verankert: Öffentliche Gebäude erhalten zunehmend eine PV-Anlage, um den Anteil an Ökostrom direkt und indirekt zu unterstützen. Für EPL sind drei neue Anlagen kurz vor dem Baubeginn:

Beim Neubau der Hermann-Löns-Grundschule stellt die Stadt Langenhagen die Dachflächen für eine PV-Anlage zur Verfügung. Besonderheit ist hier, dass es sich um eine Grünbedachung handelt, die Unterkonstruktion der Anlage wird bereits mit der Grünbedachung installiert.

Auch eine Besonderheit ist die PV-Anlage für die Erweiterung der Grundschule Engelbostel. Hier handelt es sich um eine Indachmontage. Das bedeutet, dass die Photovoltaikmodule selbst das Dach bilden und nicht auf dem Dach stehen; das Projekt ist für Anfang 2023 geplant.

Noch in diesem Jahr erhält die Wasserwelt Langenhagen von EPL eine PV-Anlage. Die Stadt verpachtet die Dachflächen für die Errichtung der PV-Anlage, im Gegenzug bietet EPL den PV-Strom zur Deckung des Strombedarfs der Wasserwelt an.
 

Die drei neuen PV-Anlagen im Detail finden Sie hier.

EPL liefert PV für Gewerbe-Immobilien und Mehrfamilienhäuser

EPL bringt energietechnisches Know-how, die Expertise rund um Förderanträge sowie die langjährige Erfahrung bei der Errichtung und dem Betrieb von dezentralen Energieerzeugungsanlagen für wirtschaftlich attraktive Projekte ein. Wir realisieren mit Schwerpunkt PV-Anlagen mit Erzeugungsleistungen ab 50 Kilowattpeak (kWp). Wp steht für Wattpeak oder auf deutsch Wattspitze. Das ist eine Einheit, die sich in der Photovoltaik eingebürgert hat. Sie gibt die Leistung an, die ein Solarmodul bei voller Sonnenbestrahlung mittags zwischen April und September z.B. in Mitteleuropa erreichen kann. Eine Anlage mit einem Wert von 1 kWp kann im Jahr etwa 1.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen. Für die erforderlichne 50 kWp sind üblicherweise Dachflächen ab 350 Quadratmetern erforderlich. Dafür kommen Gewerbe-Immoblien und Mehrfamilienhäuser infrage. Einfamilienhäuser haben in Deutschland im Durchschnitt eine Dachfläche von maximal 100 Quadratmetern.