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Grünes Licht für Biogasanlage Kaltenweide

Energie-Projektgesellschaft Langenhagen mbH (EPL) beschließt den Bau.

Langenhagen, 19.09.2007

Ab November 2007 soll der Bau der Biogasanlage Kaltenweide begin­nen. Die entsprechenden Pläne hat der Beirat der EPL Anfang September verabschiedet. Die Biogasanlage wird gebaut, um die neue Energiezentrale Weiherfeld an der Maria-Montessori-Straße mit Ener­gie aus regenerativen Rohstoffen zu versorgen. „Durch die Nutzung des klimaneutralen Biogases wird die Kohlendioxidbilanz der Nahwär­meversorgung im Weiherfeld weiter verbessert“, betont EPL-Geschäftsführer Manfred Schüle.

Die konkreten Planungen für die Biogasanlage Kaltenweide laufen be­reits seit 2006. „Die Vorbereitungsphase ist nun soweit abgeschlossen, dass unser Beirat grünes Licht für die Realisierung geben konnte“, sagt Manfred Schüle. Die Biogasanlage Kaltenweide wird laut Projektpla­nung rechtzeitig vor Beginn der Heizsaison im Herbst 2008 in Be­trieb gehen und jährlich rund drei Millionen Kubikmeter Rohgas erzeu­gen. Der für die ersten Betriebsmonate erforderliche Mais wird bereits ab dem 20. September 2007 geliefert und eingelagert. Das Biogas wird in der Energiezentrale Weiherfeld in einem modernen Blockheizkraftwerk verwendet, um Nahwärme und Strom zu erzeugen. „An das Nahwärmenetz im Weiherfeld sind bereits mehr als 750 Wohneinheiten angeschlossen − im Endausbau wird die dortige Energiezentrale rund 1.800 Wohneinheiten versorgen“, erklärt Schüle und fügt hinzu: „Durch die Nutzung des Biogases wird das Weiherfeld in der Region Hannover das erste Wohngebiet dieser Größe sein, das zu großen Teilen mit Energie aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt wird.“

Mehr Klimaschutz durch Biogas

Nach den Berechnungen von EPL wird durch den Einsatz des Blockheizkraftwerks und die Verwendung von Biogas im Weiherfeld jährlich der Ausstoß von rund 5.800 Tonnen Kohlendi­oxid vermieden. Als Standort für die Biogasanlage ist ein Grundstück an der Autobahnabfahrt Kaltenweide vorgesehen. Das gereinigte Biogas wird von dort aus über eine eineinhalb Kilometer lange unterirdische Leitung zur Energiezentrale transportiert. Von der Biogasanlage profitiert nicht nur das Klima, sondern auch die regionale Landwirtschaft. Denn sie liefert die nachwachsenden Rohstoffe wie etwa Mais. „Bisher haben wir bereits mit neun Landwirten einen Bio­masseliefervertrag abgeschlossen“, so Schüle.

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